Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften

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28.11.17 | Meldungen, MFUE

Visite guidée - Stadtführung auf Französisch

Master-Studierende der FHWS führen in französischer Sprache durch ihre Studienstadt

Studierende auf der Alten Mainbrücke mit dem Heiligen Kilian

Auf der Alten Mainbrücke mit dem Heiligen Kilian

Studierende auf der Alten Mainbrücke

Auf der Alten Mainbrücke

Studentin auf der Alten Mainbrücke mit der Festung im Hintergrund

Auf der Alten Mainbrücke mit der Festung im Hintergrund

Studentische Erläuterungen in der Marienkapelle

In der Marienkapelle

Studentische Erläuterungen auf dem oberen Marktplatz

Auf dem oberen Marktplatz

Studierende im Dom

Im Dom

Dreizehn Studierende des Masterstudiengangs „Fach- und Medienübersetzen“ führten einen Vormittag lang auf Französisch durch das vorweihnachtliche Würzburg.

Frankenapostel, Fürstbischöfe, Bürger im Mittelalter, Tilman Riemenschneider und Balthasar Neumann  wurden lebendig, als die Studierenden eloquent und auch fachlich sattelfest die Bau- und Kunstwerke der Stadt sowie die Geschichte Würzburgs präsentierten. Sie hatten sich im Rahmen ihres Seminars „Freie fachsprachliche Sprachproduktion“ in die Thematik eingearbeitet. Hierbei wurden sie von ihrer Dozentin Prof. Dr. Maike Hansen unterstützt, die selbst frankophone Gästegruppen in Würzburg führt.

Die Studierenden hatten Beiträge vorbereitet, die sie dann vor Ort in fließendem Französisch präsentierten. Die Jahrtausende umspannende Geschichte Würzburgs hatten zwei Studentinnen in Kapitel gegliedert und erzählten sie zunächst auf der Alten Mainbrücke und vorm Grafeneckart und später dann in der Marienkapelle. Das spannende Thema „Leben und Werk Tilman Riemenschneiders“ wurde an zwei Standorten vermittelt: im Dom und an der Marienkapelle.

Die Studenten hatten ein sicheres Gespür für den richtigen Standort. So setzte beispielsweise eine Studentin die barocke Westfassade des Neumünsters in Szene, indem sie die Gruppe bewusst so lenkte, dass die geschwungene Fassade besonders wirkungsvoll erschien. Eine andere Studentin ließ ihre Kommilitonen unter der Linde im Lusamgärtchen Aufstellung nehmen, so dass sie eine gute Sicht auf den frühromanischen Kreuzgang hatten. Hier ging es natürlich auch um den „troubadour“ Walter von der Vogelweide, der seinen Lebensabend am Neumünster verbrachte.

So lernten besonders die „Neu-Würzburger“ unter den Master-Studierenden eine Menge über ihre Studienstadt und alle erwarben neues kunstgeschichtliches Wissen – buchstäblich „en passant“. mh