Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften

Hochschule Würzburg-Schweinfurt :: Hochschule für angewandte Wissenschaften

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DAS PROFIL UNSERES STUDIENGANGS

Fächerübergreifend und vielfältig

Auch Fotografieren gehört dazu: Studierende zu Besuch bei Fraport am Frankfurter Flughafen.

„Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation“ definiert sich als fächerübergreifender Studiengang. Das heißt: Wir bauen nicht konsekutiv auf einem bestimmten (Medien-)Bachelor auf, sondern verstehen uns vielmehr als eine Art Aufbaustudiengang für AbsolventInnen ganz unterschiedlicher Studiengänge, die ihr fachspezifisches Wissen um ein grundlegendes Medien-Knowhow erweitern wollen.

Deshalb spielt bei uns das Thema Diversität eine große Rolle: Unsere Studierenden kommen aus Fächern wie Informatik und BWL, aus sozialwissenschaftlichen Disziplinen wie Soziologie und Politikwissenschaft sowie aus philologischen Studiengängen wie Germanistik oder Romanistik. Aber natürlich auch aus zahlreichen anderen Fächern. Genau diese Mischung macht den Reiz der interdisziplinären Zusammenarbeit aus. Die Diversität setzt sich auch noch auf anderer Ebene fort: Unsere Studierenden kommen aus allen Teilen der Bundesrepublik. Einige auch aus dem Ausland.

Wichtiger Hinweis: Unser Studiengang ist auf Grund seines fächerübergreifenden Charakters leider weniger für Absolventinnen und Absolventen stark praxisorientierter Studiengänge aus dem Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaften geeignet. Interessenten empfehlen wir, vorab bei uns nachzufragen, ob der Studiengang für sie sinnvoll ist - oder eben nicht.

Kleine Gruppen, starker Praxisbezug

Bei uns gibt es keine akademische Massenabfertigung. Der Studiengang nimmt pro Jahrgang 15 bis 20 Studierende auf und kann somit eine Betreuungsintensität gewähren wie in der Regel nur private Journalistenschulen oder PR-Akademien. Die Seminare haben meist Workshop-Charakter: Die Studierenden können und sollen weitgehend unabhängig lernen und arbeiten.

Konkret bedeutet dies: Bei uns bilden Klausuren die Ausnahme – der Großteil der Leistungsnachweise besteht aus praktischen Übungen wie dem Verfassen journalistischer Artikel. Die besten Beiträge veröffentlichen wir in unserem Webjournal „Main-Magazin“. Oft können unsere Studierenden ihre Arbeit(en) aber auch bei professionellen Medien oder bei Unternehmen einbringen.

"Ersti-Tag" im Oktober 2016. Diversität spielt bei uns eine wichtige Rolle.

Exkursionen - Vorträge -Kooperationen

Auf der Tagesordnung stehen viele Exkursionen, meist nach Berlin (Re:Publica) und Hamburg (Jahreskonferenz Netzwerk Recherche). Einen festen Bestandteil unseres Programms bilden zudem Gastvorträge von erfahrenen Praktikern, die bei regionalen und überregionalen Medien sowie Unternehmen und Organisationen tätig sind.

Beispiele gefällig? Süddeutsche Zeitung, Fraport, Red Bull, Deutsche Fachpresse, Regensburg digital. Wir arbeiten zudem mit der Regionalzeitung „Mainpost“ und dem Hessischen Rundfunk zusammen. Eine besonders enge Kooperation besteht mit dem Würzburger Fachmedienhaus Vogel Business Media.

Texten - recherchieren - crossmedial verbreiten

Tablet

Reines "learning by doing" und "learning on the job" mögen effektiv sein. Was uns jedoch von den meisten Volontariaten und Traineeships unterscheidet: Als praxiserfahrene Wissenschaftler bilden wir systematisch und wissenschaftlich fundiert aus - immer nach dem neuesten Stand von Praxis und Theorie.

Das Texten spielt bei uns eine herausragende Rolle, zumal wenn es mit einer tiefgehenden Recherche verbunden ist. Die Textarbeit bildet die Grundlage des klassischen Journalismus, sie wird auch in der PR immer wichtiger. Stichwort „Content Marketing“. Ein Schlüsselwort, das für uns aber genauso wichtig ist, lautet crossmedial. Denn mit der zunehmenden Digitalisierung werden die verschiedenen Kommunikationskanäle immer vielfältiger – ob nun YouTube, Twitter oder Snapchat. Die digitale Kommunikation ist für uns keine theoretische Phrase: Unsere Studierenden arbeiten ständig und eigenständig mit Notebooks, Kamera und modernster Mediensoftware.

Hervorragende Lehre

Bei uns spielt die Lehre eine herausragende Rolle. Der Studiengang wird von zwei "Hauptdozenten" getragen, hinzu kommen jedoch weiteres Lehrpersonal von der Hochschule sowie eine Reihe erprobter Lehrbeauftragter. Die Dozenten arbeiten mit verschiedensten didaktischen Mitteln und sind für die Studierenden direkt ansprechbar. Da zudem das Gesamtkonzept stimmt, ist der Studiengang "Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation" vom Mediencampus Bayern mit dem Qualitätssiegel für besonders gute und zeitgemäße Lehre ausgezeichnet worden. Der Mediencampus ist der staatliche Dachverband für die Medienaus- und -fortbildung in Bayern. Außerdem ist der Studiengang selbstredend akkreditiert - und zwar bis Ende 2023.

Die Mischung macht's

Ganz bewusst bieten wir Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation nur in Kombination an. So lernen unsere Studierenden von vornherein die viel zitierte jeweils „andere Seite des Schreibtisches“ kennen. Wer in die Unternehmenskommunikation möchte, lernt das klassische journalistische Handwerkszeug, das sich obendrein bei den schreiborientierten Tätigkeiten im Corporate-Media-Sektor bestens einsetzen lässt.

Wer in den Journalismus will, erfährt bei uns, mit welchen Instrumenten und „Tricks“ die PR arbeitet. Ganz abgesehen davon kommen zu uns auch viele Studierende, die sich den Weg in die eine oder andere Richtung noch offen halten wollen. 

In Berlin: Diskussion mit Günter Bartsch (Mitte), dem Geschäftsführer von Netzwerk Recherche.

Aktuelle Ereignisse analysieren und diskutieren

Wir wollen keine bekannten wohlfeilen Floskeln bedienen, sondern machen uns vielmehr in (fast) allen Lehrveranstaltungen ernsthaft Gedanken darüber, was Begriffe wie „fair“, „nachhaltig“ oder „ethisch“ konkret für die berufliche Praxis bedeuten. Und zwar sowohl für die Unternehmenskommunikation als auch für den Journalismus.

Soziale Verantwortung heißt für uns zudem, immer auch nach den gesellschaftlichen Auswirkungen von aktuellen Geschehnissen in der Medienszene zu fragen. Ganz in diesem Geiste wird bei uns viel diskutiert und analysiert. Unsere Studierenden sollen aber nicht nur einfach eine eigene Meinung haben, sie sollen diese auch aus fundiertem Wissen ableiten.

Nicht zuletzt: Gute Berufsaussichten

Unsere AbsolventInnen bekommen in aller Regel gute Jobs, die besten sogar Top-Jobs in der Kommunikationsbranche. Dies gilt nicht nur für diejenigen, die es in die Unternehmens-kommunikation zieht. Auch wer in den Journalismus will, sollte keine Probleme haben: Bei den Fachmedien gibt es noch Redakteursstellen – auch mit Festanstellung – und genau für diese Branche bilden wir ja aus.