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Matinée Française & English Day

07.01.2019 | MFUE
Sprachentag der FHWS am 24.11.2018

« Bienvenue à la première Matinée Française et bonjour ! »  So konnten die Masterstudentinnen Carena Barth, Martina Oles und Tatjana Kohl gemeinsam mit ihrer Professorin Maike Hansen die Teilnehmer am Sprachentag der FHWS am 24.11.2018 begrüßen. Im Rahmen des Seminars „Fremdsprachendidaktik“ hatten die Studenten des Masterstudiengangs „Fach- und Medienübersetzen“ eigene Unterrichtsstunden vorbereitet. Dieser Unterricht findet alljährlich in Kooperation mit der vhs Würzburg statt. Dieses Jahr war der Sprachentag in einen französischen Vormittag und einen englischen Nachmittag gegliedert.

Die Matinée Française konnte zum ersten Mal angeboten werden und stand ganz unter dem Motto „Paris en hiver“. Zuerst leitete Carena souverän eine kurze Kennenlerneinheit und Vorstellungsrunde und entführte die Teilnehmer dann sogleich mit einer kleinen Bildbeschreibungsübung in das winterliche Paris. In Paris bleibend ging es mit einem Lesetext als Spaziergang durch Paris weiter, geführt von Martina. Die Teilnehmer übernahmen dabei beherzt die Leserollen. Mit ein paar Fragen zum Text kam jeder Teilnehmer auch noch zum Sprechen und ließ sich dabei von den drei studentischen Dozentinnen gerne korrigieren. Dann übernahm Tatjana mit einer Höraufgabe und dem Thema Epiphaniasfest am 6. Januar, wobei es mitunter auch kulinarisch wurde – denn bei all dem Festlichen darf das Essen ja nicht fehlen. Das Rezept für die „Galette des Rois“ war wohl ein kleines Highlight!

Zum Schluss der Matinée gab es noch ein kleines Quiz, bei dem die Lernenden nochmal all ihr Wissen, das sie während des Vormittags erworben hatten, zeigen konnten. In der darauffolgenden kleinen Feedback-Runde brachten die Teilnehmer dankbar zum Ausdruck, wie sehr ihnen die kleine Reise durch das winterliche Paris gefallen hat. Mit Punsch und weihnachtlichem Gebäck in der Pause wurde die Matinée noch gänzlich abgerundet.

Am Nachmittag hieß es dann „Good afternoon and welcome to our English journey“. Die Studenten Aurelia Montenero, Benedikt Krapf, Berit Graber, Sabrina del Gallo und Stephanie Schwabe hatten ein vielfältiges Programm in drei Unterrichtsblöcken vorbereitet. Thematisch ging es zunächst um die eigenen Erlebnisse des vergangenen Wochenendes. Dann entführten Aurelia und Stephanie die Teilnehmer sogleich in die USA zur Zeit von Thanksgiving. Es wurde ein Text über die Geschichte des Festes gelesen und man erfuhr, wie sich diese Tradition entwickelt hat. Natürlich durfte auch ein Blick auf das typische Thanksgiving-Menü nicht fehlen. Bei all den Leckereien bekam man sogleich Lust, selbst einen guten Truthahn mit Beilagen zu verspeisen. Thematisch war das sehr passend, denn Thanksgiving lag an diesem Samstag nur zwei Tage zurück.

Nach dieser landeskundlichen Reise durch Amerika führte Benedikt die Teilnehmer mit einem kurzen Text und einer darauffolgenden Grammatikeinheit wieder nach Würzburg zurück. Die Lernenden waren sehr interessiert und mit vollem Eifer dabei und fanden diese Einheit sehr nützlich, denn im Wirrwarr der englischen Zeitformen ist es immer gut, den Überblick zu behalten, vor allem was die Vergangenheitsformen betrifft.

Nicht zuletzt durfte Ende November das Thema Weihnachten nicht fehlen und da es der 24.11. war, war es sozusagen ein Muss, dass es zum Schluss noch weihnachtlich wurde. So führten Berit und Sabrina die Teilnehmer zunächst in weihnachtliche Traditionen der ganzen Welt ein. Bevor es richtig los ging, sollten die Teilnehmer alle Begriffe an die Tafel schreiben, die sie zum Thema Weihnachten auf Englisch kannten. Das gefiel der Gruppe besonders gut! Da die Teilnehmer selbst teilweise aus verschiedenen Kulturen kamen, gab es eine kleine Einheit zum freien Sprechen, bei der jeder über die eigenen Weihnachtstraditionen berichten konnte. Danach widmete sich der Kurs spielerisch mit einem Kreuzworträtsel den weihnachtlichen Traditionen Englands. Den krönenden Abschluss machte der ewige Klassiker „Last Christmas“, wobei jeder nicht anders konnte als glücklich mitzusingen.

Am Ende konnten sowohl die Teilnehmer der beiden Sprachentags-Einheiten als auch die studentischen Dozenten mit ihrer Professorin auf einen erfolgreichen und freudigen Tag zurückblicken. Nicht nur Traditionen zu bestimmten Festlichkeiten etablieren sich im Laufe der Zeit, sondern der Sprachentag der FHWS offensichtlich auch.

Martina Oles