FHWS Gebäude Sanderheinrichsleitenweg 20 in Würzburg

Informationen für Studieninteressierte

MA Fach- und Medienübersetzen FAQ im Video

Fachübersetzen

Aufbau

Über drei Semester hinweg werden Fachübersetzungskurse belegt. Hier gibt es je nach Dozent unterschiedliche Themen, Arbeitsweisen und Schwierigkeitsgrade.

  1. Semester: Fachübersetzen
  2. Semester: Fachübersetzen Fortgeschrittene
  3. Semester: Themenbezogene Fachübersetzungsprojekte

Sprachen

Deutsch - Englisch – Spanisch – Französisch
Man wählt zu der eigenen jeweiligen Muttersprache zwei Fremdsprachen aus. Bei der ersten Fremdsprache gibt es Übersetzungen in die Muttersprache und in die Fremdsprache. Bei der zweiten Fremdsprache gibt es Übersetzungen nur in die Muttersprache.

Themen

Für die Übersetzungen gibt es eine Vielzahl von Themen aus den Bereichen Technik, alternative Energiequellen und Life Sciences, z. B. Medizin, Pharmazie und Medizintechnik.

Technische Fachübersetzung

Ziele der Übersetzungsübung

Hier steht die Vermittlung von Kenntnissen über die verschiedenen Textarten und die jeweiligen Schwierigkeiten für eine Fachübersetzung im Vordergrund.

Es geht um die Vermittlung von Kenntnissen über den Umgang mit verschiedenen Programmen für technische Übersetzungen und um die Vermittlung der Fähigkeit, selbständig technische Übersetzungen unter Verwendung der jeweils angemessenen Terminologie, Grammatik und des richtigen Stils zu erstellen.

Unterrichtsblöcke

Was bedeutet technische Übersetzung?
Die Kernkompetenzen eines technischen Fachübersetzers sind:
Kenntnisse über das Fachgebiet, effektive Fachdokumentation, korrekter Gebrauch der Fachterminologie, Kontakt zu Fachleuten und der Sprachgebrauch in verschiedenen technischen Textarten.

Die Praxis der technischen Übersetzung umfasst:

Broschüren, Bauanleitungen, technischen Daten / Datenblätter, Produktkataloge, Gebrauchsanweisungen, Werbetexte und Berichte.

Methodik

Wir verwenden Texte aus der Praxis, welche die Studierenden selbständig bearbeiten als Übersetzungs- und Revisionsaufträge -  als individuelle Aufträge oder als Gruppenprojekt.

Die Erstellung einer umfangreichen Bibliographie ist ebenfalls Inhalt der Veranstaltungen.

Themenbezogene Fachübersetzungsprojekte

Hier werden Themen aus Technik oder Life Sciences in Teams bearbeitet. Dabei geht es darum, Erfahrungen in der Bearbeitung eines Projekts vom Angebot bis zur Rechnung zu sammeln.

Lust auf mehr?
Es gibt natürlich auch Medienübersetzen oder weitere Fächer...

Medienübersetzen

Der Bereich Medienübersetzen umfasst Untertitelung, Audiodeskription, Voice-over, Softwarelokalisierung und CAT-Tools.

In unseren eigenen Unterrichtsräumen der Fach-und Medienübersetzer finden folgende Veranstaltungen statt: Softwarelokalisierung und Untertitelung mit Profi-Software.
Im HMZ (Hochschulmedienzentrum) und deren professionell ausgerüsteten Studios im Hauptgebäude finden diese Veranstaltungen statt: Voice-over und Audiodeskription für Blinde.

 

Untertitelung

Die Studierenden übersetzen und kürzen den Originaltext und erstellen mit einer professionellen Software Untertitel.

Audiodeskription

Hier beschreiben die Studierenden das Filmbild für Blinde und sprechen die Texte im Hochschulmedienzentrum (HMZ) ein. Z.B. „Krazy Kat steht am Kartenverkauf.“

Voice-over

Beispiel: „Man erkennt sie am strahlenden Lächeln.“  Übersetzung: „… their toothy smile.“

Die Studierenden übersetzen den Originaltext, legen eine neue Tonspur an und sprechen die Übersetzung im HMZ über den leise gedrehten Originaltext ein.

Softwarelokalisierung

Grundlagen
Hier werden Fragen beantwortet wie: Was ist Softwarelokalisierung? Warum Lokalisierung?
Es wird auf typische Fehler eingegangen und der normale Lokalisierungsworkflow behandelt.

Grundbegriffe hier sind:

  • Globalisierung
  • Internationalisierung
  • Lokalisierung
  • Translation

Vor welchen Herausforderungen steht der Übersetzer?
Fehlender Kontext, Textlängenbeschränkungen, unterschiedlicher Platzbedarf oder Codierung

Der Kurs bietet die praktische Anwendung bei:
der Lokalisierung von Games, der Anwendung von Softwarelokalisierungstools (Passolo) und Website-Übersetzungen.

CAT Tools

Hier gibt es zwei Niveaus: einen Kurs für Anfänger und einen Trados-Kurs für Fortgeschrittene

Was sind eigentlich CAT-Tools?

Die Abkürzung bedeutet•Computer Aided Translation. Die Übersetzung aus unternehmerischer Perspektive, als Dienstleistung mit drei Faktoren: Zeit, Kosten, Qualität.
Und einem neuen Faktor: Produktivität.
Schnelleres Übersetzen ohne Abstriche bei der Qualität. Die Übungen sind der Praxis entnommen und umfassen: Übersetzung, Quality Assurance, Export für externe Überprüfung, Projekteinstellungen, Pakete, Alignment, Berichteanalyse, Kostenvoranschläge und Rechnungen…

Die Kenntnisse finden Anwendung in den Pflichtkursen: Fachübersetzung, Projekt Management sowie Software Lokalisierung.

Lust auf mehr?
Es gibt natürlich auch Übersetzungskurse oder weitere Fächer...

Technische Fächer

Hier geht es darum, Hintergrundwissen in einigen Bereichen zu erlangen. Angeboten werden: Medizin, Sachfachunterricht Life Sciences (Pharmazie) und Sachfachunterricht Technik.

Hier erklären Fachleute ihr jeweiliges Fachgebiet. Z. B. gehen wir zur Vorlesung für Medizin, lernen etwas über Stahl, oder Chemie, etc., oder wir besuchen Labore, sehen Geräte und dürfen etwas ausprobieren. Gerade bei Technik oder Pharmazie sehr interessant!

In der Fotostrecke lässt sich da einiges entdecken...

Fotostrecke

Studentin hängt ein Infoblatt für eine Tarde Española an einer Scheibe auf
Bild 01
Eine Gruppe von unterrichtenden Studentinnen steht vor den Kursteilnehmern eines Kurses
Bild 02
Wärmebild einer Gruppe von Studierenden
Bild 03
Dozentin Ana Diaz arbeitet am Laptop
Bild 04
Dozent Prof. Dunphy in schottischer Tracht steht vor einer Tafel
Bild 05
Studierende auf der alten Mainbrücke bei einer von ihnen geführten Stadtführung
Bild 06
Dozentin Prof. Hansen vor einer Tafel mit Beamerprojektion
Bild 07
Studierende als Dozentin vor Teilnehmern eines Sprachkurses
Bild 08
Studierende als Dozentinnen vor einer projizierten Präsentation
Bild 09
Blick auf Würzburg von einem höher gelegenen Punkt
Bild 10
Gruppe steht vor Einkaufspassage in Brüssel
Bild 11
Gruppe sitzt in Gaststätte
Bild 12
zwei Studentinnen hängen Plakat für den English Day an einer Glasscheibe auf
Bild 13
Studentin erläutert projizierte Bilder an der Wand
Bild 14
Dozentin schneidet französischen Kuchen an
Bild 15
Lehrsaal mit Studierenden an Notebooks
Bild 16
Marktplatz Würzburg mit Marienkapelle und Statue des Häckerbrunnen
Bild 17
Studentin zeigt auf Bildschirm des PC
Bild 18
Studierende erklärt Baugeschichte im Dom
Bild 19
Fachmann erklärt einer Gruppe von Studierenden die Spritzgussmaschinen
Bild 20
Studierende im Hörsaal hören Vortrag
Bild 21
Vortragender erklärt Studierenden Inhalte von Beamerprojektion
Bild 22
Exkursion: Studierende an Labortischen der PTA Schule
Bild 23
Exkursion: Studierende stehen vor großen Maschinen
Bild 24
Exkursion: Studierende arbeitet an Laborgerät
Bild 25
Exkursion: Studierende bei 3D Druckern
Bild 26
Exkursion: Studierende arbeitet an PC
Bild 27
Exkursion: Gruppe Studierende in Produktionshalle
Bild 28

Sonstige Fächer

Diese umfassen Dolmetschpraxis, Didaktik, fachbezogene Wahlpflichtfächer
sowie eine kleine Sprache – ein zusätzliches Angebot zum Hineinschnuppern.

Dolmetschpraxis

Warum Dolmetschen im Übersetzerstudiengang?
Laien unterscheiden nicht zwischen Dolmetschen und Übersetzen.
Im Unternehmen gelten Sie als Übersetzer als DER Sprachexperte.
Lernen Sie Ihre eigenen Fähigkeiten und Grenzen kennen
Unterrichtsinhalte sind Notizentechnik sowie verschiedene Arten des Dolmetschens:
Verhandlungsdolmetschen, Simultandolmetschen und Konsekutivdolmetschen.

Fachgebiete
Nach einer allgemeinen Einführung werden Dolmetschsituationen anhand verschiedener Themen geprobt. Die Fachgebiete können z.B. sein: Bildung, Soziales, Gesundheitswesen, Medizin oder auch Technik. Zum Behördendolmetschen gibt es ein eigenes FWPM (fachbezogenes Wahlpflichtmodul).

Didaktik

Dies ist ein Modul mit Praxisteil.
Oft werden Fragen gestellt wie: „Lernen Kinder Sprachen wirklich leichter?“,
„Welches ist die beste Sprachlernmethode?“ „Extrovertierte oder introvertierte Erwachsene – wer lernt besser Fremdsprachen?“ Einfache Antworten gibt es nicht. Nach dem Seminar können Sie jedoch mit viel neuem Faktenwissen differenzierte Antworten geben. Inhalte sind z. B. Fremdsprachenerwerbstheorie, Lernerfaktoren und Methodengeschichte.

Im Seminar befassen Sie sich mit der Unterrichtspraxis, z. B. Zielgruppe, Lernziele, Stundenaufbau und Unterrichtsphasen, Sozialformen, Fertigkeiten und Fehlerkorrektur Eigene Unterrichtspraxis erfahren Sie im Rahmen des FHWS Sprachentages:
„English Morning“, „Journée Française“, „Tarde Española“ …
Die eigene Unterrichtseinheit umfasst Vorbereitung, Durchführung und Auswertung.

Fachbezogene Wahlpflichtfächer

Je nach Semester besteht ein wechselndes Angebot, z.B.

  • Einführung in die Sprachwissenschaft
  • Einführung in die Gebärdensprache
  • Urkundenübersetzung
  • Journalismus für Übersetzer
  • Urheberrecht für Übersetzer
  • Behördendolmetschen
  • CAT für Fortgeschrittene

Kleine Sprache

Hier erhalten Sie die Möglichkeit, eine neue Sprache etwas kennen zu lernen. 

... und noch mehr!

Zum Schluß noch ein paar Präsentationen zum herunterladen und ansehen (Dateien sind nicht barrierefrei!):